Gute Arbeitsbedingungen beeinflussen die Gesundheit der Mitarbeitenden. Swiss Life legt ein grosses Augenmerk auf eine ganzheitliche Arbeitsgestaltung und Anforderungsvielfalt.

Darüber hinaus fördert Swiss Life soziale Interaktionen und Autonomie und bietet Handlungsspielräume
sowie Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten. Ziel ist dabei immer, für die Mitarbeitenden die Sinnhaftigkeit
sicherzustellen und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen. Swiss Life ist bestrebt, den Mitarbeitenden ein sicheres und gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld zu bieten.

Arbeitssicherheit und betriebliches Gesundheitsmanagement

Die allgemeinen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken sind aufgrund der ausgeübten Tätigkeiten in einem Dienstleistungsunternehmen verhältnismässig gering. Die Rahmenbedingungen für Gesundheit
und Sicherheit am Arbeitsplatz sind durch die europäischen und die lokalen Gesetzgebungen und Regulatorien aller Swiss Life-Gesellschaften gegeben und bilden das Fundament aller Standards und Richtlinien des Gesundheitsmanagements.

Zur Sicherstellung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz beschäftigen die Divisionen an ihren
Standorten spezialisierte Fachkräfte. Zudem haben die Führungskräfte die Aufgabe, die Mitarbeitenden bei der Einhaltung der Arbeitssicherheitsmassnahmen und beim Schutz ihrer Gesundheit zu unterstützen. Gemeinsam prüfen die Fachleute und die Manager kontinuierlich die Wirkung der getroffenen Massnahmen und initialisieren bei Bedarf Verbesserungen.

Die Gefahrenidentifizierung, die Risikobewertung und die Untersuchung von arbeitsbedingten Vorfällen sind in das Managementsystem integriert und durch die entsprechenden Regulatorien und Prozesse, die auf den
genannten gesetzlichen Grundlagen basieren, gewährleistet. Einige Bei- spiele im Überblick:

  • Der Ausschuss für das Management von Gesundheit, Sicherheit und Arbeitsbedingungen von Swiss Life Frankreich tritt vierteljährlich in Anwesenheit von Personalvertretern (Mitarbeiter- beteiligung) zusammen. Arbeitsunfälle werden analysiert und unterliegen einer Risikobewer- tung und führen gegebenenfalls zu einer Anpassung der Sicherheitsmassnahmen. Eine jährli- che Überprüfung und ein Programm zur Risikoprävention werden erstellt und sind Gegenstand von Berichten, die dem gewählten Personalvertreter vorgelegt werden. Gesundheitsdienste und lokale Vertreter unterstützen die Mitarbeitenden in Fragen der Gesundheit und der Arbeitsbe- dingungen. Zudem haben die drei Schlichter, die bei Belästigung oder sexistischen Äusserungen zuständig sind, eine spezielle Schulung erhalten.
  • Am Standort Luxemburg der Division International verwaltet ein Delegierter der Personalver- tretung in Zusammenarbeit mit dem designierten Vertreter der Arbeitnehmerseite gemäss den rechtlichen Anforderungen die Gesundheits- und die Sicherheitsaspekte im Unternehmen.

Eine breite Auswahl an Angeboten für Gesundheit und Wohlbefinden

Alle Divisionen verfügen über vielfältige Präventionsangebote für Mitarbeitende zur Förderung und zur Erhaltung einer guten Gesundheit. Zu ihnen zählen:

  • Präventionsangebote zu psychosozialen Risiken wie Stress, Belastungen, Gesundheit, Abhängigkeit, Konflikte, Mobbing, sexuelle Belästigung und Diskriminierung, Krisenmanagement, Konflikte am Arbeitsplatz, Partnerschaftsprobleme
  • Unterstützung bei der Organisation und der Finanzierung von Pflegedienstleistungen
  • Zugang zu einem Betriebsarzt
  • Kostenlose Grippeschutzimpfungen
  • Gesundheitsangebot wie einen Sportclub, Betriebsfitness, Physiotherapie im Betriebsgebäude und Ruheräume
  • Ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze
  • E-Learning-Angebote zu Gesundheit und Wohlbefinden

Die Beteiligung der Mitarbeitenden in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz erfolgt über die Sozialpartner (gestützt auf Tarifvereinbarungen). Die Angebote sind für die Mitarbeiten- den über verschiedene Kommunikationskanäle wie das Intranet zugänglich. Darüber hinaus informieren die Manager die Belegschaft regelmässig über den Führungsweg.

Alle Mitarbeitenden der Swiss Life-Gruppe haben Zugriff auf Online-Schulungsangebote bestehend aus Textinhalten, Kurzvideos, Checklisten und Lernprogrammen zum Thema «Arbeits- sicherheit und Gesundheitsschutz», die sie zeit- und ortsunabhängig nutzen können.

Insgesamt stehen für die Swiss Life-Gruppe die Förderung der Gesundheit ihrer Mitarbeitenden und die
Prävention im Zentrum ihrer Aktivitäten. Ziel ist es, negative Auswirkungen zu vermeiden. In Zusammenarbeit mit ihren Sozialpartnern bieten alle Divisionen Leistungen in den Sparten Bewegung
und Sport, Massagen und Therapien, Ruheräume und Beratungen aller Art wie Ernährungs- und Sozialberatung an. Die Sicherheit am Arbeitsplatz (Ausstattung, Arbeitsgeräte, Arbeits- anweisungen) wird kontinuierlich überprüft und an sich verändernde Anforderungen angepasst.

Im Kontext der Covid-19-Pandemie wurden an allen Standorten umfassende Massnahmen zum Schutz
der Mitarbeitenden lanciert, wie beispielsweise:

  • Am Standort Schweiz setzte Swiss Life folgende Massnahmen um: eine Auskunftsstelle «Coronavirus», die Implementierung der Home-Office-Vorgaben gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG), Weisungen für Sitzungen, Kundenbesuche und berufliche Anlässe zwecks Einhaltung der Hygienemassnahmen  (Aussendienst-Organisation), Online-Formate «Colla- boration Hacks» zum Thema virtuelle Zusammenarbeit sowie Schulungsmodule zur Führungsentwicklung wie Führung auf Distanz, Onboarding von Mitarbeitenden, Führen von virtuellen Teams.
  • In Ergänzung zu den Leistungen des Gesundheitsdiensts, die der Aktionsplan «Gesundheitscheck-Management-Service Covid-19» umfasst, wurden in Frankreich Angebote für die psychologische Betreuung wie zum Umgang mit Stress geschaffen. Darüber hinaus erfolgt eine regelmässige Berichterstattung an die verantwortlichen internen Stellen und an die Behörden (DUER/RPS Covid).
  • Swiss Life Deutschland gründete eine Taskforce, die regelmässig über Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden berät und diese unter Rücksichtnahme auf aktuelle Entwicklungen und Empfehlungen an den einzelnen Standorten umsetzt. Des Weiteren wurde allen interes- sierten Mitarbeitenden von Swiss Life Deutschland in Zusammenarbeit mit den Betriebsarzt- praxen eine Impfung gegen Covid-19 angeboten.
  • Die Division International hat einen Ausschuss eingerichtet, der wöchentlich zusammentritt, um die Situation in ihren acht Ländern zu analysieren und die Massnahmen unter Einhaltung der lokalen Vorschriften zu koordinieren. Ein besonderes Augenmerk wurde auf den direkten Kontakt mit allen Beschäftigten gelegt, um durch frühzeitige Unterstützung das Risiko psychischer Probleme zu vermeiden. Ausserdem fanden unterstützende Online-Schulungen statt.
  • Swiss Life Asset Managers setzte folgende Massnahmen um: eine Auskunftsstelle «Corona- virus»,
    Weisungen für Sitzungen, Kundenbesuche und berufliche Anlässe zwecks Einhaltung der Hygienemassnahmen (zum Beispiel der Verkaufsorganisation), Online-Formate zu den Themen virtuelle Zusammenarbeit und zu Resilienz am Arbeitsplatz sowie Schulungsmodule zur Führungsentwicklung wie Führung auf Distanz, Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden, Führen von virtuellen Teams.
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