Bei Swiss Life wird die Vielfalt der Mitarbeitenden geschätzt, und als Element für den Geschäftserfolg genutzt.

Grundlegend sind dafür gegenseitiger Respekt und eine kollaborative Arbeitskultur über Sprach-, Kultur-
und Landesgrenzen hinweg. Unterschiedliche Sicht- und Herangehensweisen, Erfahrungen, Ideen und Fähigkeiten führen zu Innovation und sichern nachhaltig den Erfolg von Swiss Life, auch im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte.

Positionen mit Personalführungsverantwortung
2  Mitglieder der Konzern-, Konzernbereichs- und Geschäftsbereichsleitung
3  Abteilungs- und Teamleitende

Vielfalt und Wertschätzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

Die gruppenweit gültige Richtlinie zur Bekämpfung von Diskriminierung sowie für Diversität und Inklusion gemäss den Konventionen der Internationale Arbeitsorganisation (IAO) bildet die Grundlage für die spezifischen Initiativen und Programme der Divisionen, mit denen Swiss Life das Ziel verfolgt, die Vielfalt in der Belegschaft insgesamt zu vergrössern. Dazu zählen:

  • Flexible Arbeits- und Entwicklungsmodelle über alle Berufsphasen bis über das ordentliche Pensionsalter hinaus
  • Reverse Mentoring (der Junior coacht den Senior)
  • Die Teilnahme von Swiss Life Schweiz am «St. Gallen Diversity Benchmarking» der Hoch- schule St. Gallen (HSG), Branche Versicherung
  • Die Beteiligung an einem Projekt von Swiss Life Schweiz, das Mädchen die Möglichkeit gibt, weibliche Vorbilder vor und während ihrer Berufswahl zu erleben
  • Das Engagement von Swiss Life Schweiz in der Expertengruppe des Projekts «MOZART» (Modelle für den zukünftigen Arbeitsmarkt 45+), eines Teils des nationalen Innovationsnetz- werks «AGE-NT», das vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBF) finanziert wird
  • Die Lancierung eines Dreijahresplans für Mitarbeitende mit Behinderung bei Swiss Life Frank- reich, der Einstellungsangebote, Arbeitsplatzanpassung und Ähnliches umfasst
  • Die Partnerschaft von Swiss Life Frankreich mit dem nationalen Verband «LADAPT» (L’association pour l’insertion professionnelle et sociale des personnes handicapées)
  • Swiss Life Deutschland hat spezifische Trainings zu den Themen «Wie Frauen erfolgreich ihre Karriere gestalten» und zum Umgang mit unbewussten Vorurteilen gegenüber Frauen (unconscious bias) durchgeführt.
  • Das proaktive Thematisieren von unbewussten Vorurteilen im Rahmen von Rekrutierungsprozessen und bei der Nachfolgeplanung [unter anderem durch die Kooperation mit UNIVERSA der Hochschule St. Gallen (HSG)] bei der Division Asset Managers
  • Das «WoMentoring-Programm» von Swiss Life Select am Standort Österreich das darauf abzielt, Frauen
    anzusprechen, die bereit sind, als Change-Agents andere auf dem Weg an die Spitze aktiv zu unterstützen
  • Das Engagement von Swiss Life in Luxemburg im Rahmen der Regierungsinitiative «Action Positive» mit dem Ziel, die Geschlechtervielfalt zu stärken

Mitarbeitende nach Anstellungsart

Total 10 890 per 31.12.2021  
  Männer in % Frauen in % Total in %
Mitarbeitende Vollzeit 5 293 59.2 3 646 40.8 82.1
Mitarbeitende Teilzeit 441 22.6 1 510 77.4 17.9
           
Unbefristete Arbeitsverträge 5 643 53.1 4 985 46.9 97.6
Temporäre Arbeitsverträge 91 37.8 171 62.2 2.4

Insgesamt stellt die Swiss Life-Gruppe mit zielführenden Prozessen, Trainings, Richtlinien und Reglementen sicher, dass weder Mobbing noch Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Sprache, Religion, Konfession, nationaler Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, körperlicher oder geistiger Behinderung, Familienstand, politischen Ansichten, Firmenrang, Arbeitsmodell oder Beschäftigungsniveau, Ausbildung und anderen (sichtbaren und nicht sichtbaren) persönlichen Merkmalen toleriert werden. Zudem verfügt Swiss Life über etablierte Managementprozesse sowie informelle und vertrauliche Beschwerdekanäle (zum Beispiel eine durch Dritte geführte anonyme Meldestelle), die Diskriminierungsfälle und Beschwerden entgegennehmen und behandeln.

Faire, diskriminierungsfreie Anstellungspraxis
In Übereinstimmung mit dem geltenden nationalen und internationalen Recht sowie den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) verfolgt die Swiss Life-Gruppe eine faire und diskriminierungsfreie Anstellungspraxis mit dem Ziel der Gewährleistung von Chancengleichheit. Ausschlaggebend für eine Anstellung oder eine Beförderung sind ausschliesslich jene Fähigkeiten, Kompetenzen und Potenziale, die mit dem Anforderungsprofil der entsprechenden Stelle in Bezug stehen. Die gruppenweit gültige Group Compensation Policy gewährleistet eine faire und gleich- berechtigte Entlöhnung aller Mitarbeitenden. In allen Ländergesellschaften verfügt Swiss Life seit Jahren über Prozesse und Instrumente zur Beseitigung geschlechtsspezifischer Lohnunterschiede. Einige Beispiele im Überblick:

  • Am Standort Schweiz fördert Swiss Life die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern aktiv, indem sie bereits seit mehreren Jahren zur Überprüfung der Lohngleichheit das Instrument «Logib» des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann einsetzt. Am 1. Juli 2020 trat das revidierte eidgenössische Gesetz für die Gleichstellung von Mann und Frau in Kraft. Arbeitgeber mit mehr als 100 Mitarbeitenden sind verpflichtet, eine Lohngleich- heitsanalyse durchzuführen und diese durch eine unabhängige Stelle prüfen zu lassen. Alle am Standort Schweiz durch «PricewaterhouseCoopers AG (PWC)» überprüften Swiss Life-Gesell- schaften erfüllen die gesetzlichen Vorgaben zur Einhaltung der Lohngleichheit.
  • Am Standort Frankreich wies der berufliche Gleichstellungsindex für Swiss Life France, wie er im Gesetz «Avenir professionnel» definiert ist, für 2019 ein Ergebnis von 88 von 100 Punkten und im Jahr 2020 einen Wert von 92 von 100 Punkten auf. Die Analyse der Ergebnisse erlaubt es, Massnahmen zu definieren wie Gehaltserhöhungen nach dem Mutterschaftsurlaub und die Vertretung von Frauen in höheren Führungsfunktionen. Für 2020 liegt der Index für die Lohngleichheit für Swiss Life Asset Managers France bei 94 von 100 Punkten, was eine deutliche Verbesserung gegenüber 2019 bedeutet. Weitere Verhandlungen mit den Sozialpartnern sind im Gange.
  • In Deutschland gilt das Entgelttransparenzgesetz (EntGTranspG), welches eine Ungleichbehandlung der Bezahlung aufgrund des Geschlechts verbietet. Für vergleichbare Arbeit müs-sen Männer und Frauen den gleichen Lohn erhalten.
  • Swiss Life International veröffentlicht am Standort Grossbritannien jährlich einen «Gender Pay Report», der folgende vier Kennzahlen enthält: Durchschnitt und Median zum Lohngefälle, Durchschnitt und
    Median zur Bonusdifferenz, Anteil der Mitarbeitenden, die einen Bonus erhalten, sowie Quartil nach Geschlecht.