Swiss Life mit weiteren operativen Fortschritten und Steigerung des Reingewinns um 5% auf CHF 926 Millionen

03.03.2017

  • Swiss Life hat 2016 die Ertragskraft erneut verbessert und weist einen bereinigten Betriebsgewinn von CHF 1402 Millionen aus – ein Wachstum von 5% gegenüber dem Vorjahr.
  • Der Reingewinn konnte auf CHF 926 Millionen gesteigert werden (plus 5%).
  • Das Fee-Ergebnis stieg um 14% auf CHF 396 Millionen; das Risikoergebnis kam auf CHF 388 Millionen zu stehen (minus 2%).
  • Die Prämieneinnahmen von CHF 17,4 Milliarden entsprechen in Schweizer Franken einem Rückgang um 8%.
  • Das Wachstum fortgesetzt hat Swiss Life Asset Managers: Der Nettoneugeldzufluss im Anlagegeschäft mit Drittkunden betrug CHF 8,5 Milliarden – die verwalteten Vermögen für Drittkunden stiegen um 28% auf CHF 49,6 Milliarden (Vorjahr: CHF 38,8 Milliarden).
  • Die direkte Anlagerendite erwies sich trotz garstigem Umfeld mit 3,0% als robust (Vorjahr: 3,0%). Die Nettoanlagerendite kam per Ende 2016 auf 3,3% zu stehen (Vorjahr: 3,7%).
  • Die Neugeschäftsmarge lag bei 2,1% (Vorjahr: 1,7%) und der Wert des Neugeschäfts stieg um 10% auf CHF 296 Millionen (Vorjahr: CHF 268 Millionen).
  • Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital nahm um 12% auf CHF 13,7 Milliarden zu. Die bereinigte Eigenkapitalrendite betrug 9,6% (Vorjahr: 9,7%).
  • Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende von CHF 8.50 auf CHF 11.00 vor.

Patrick Frost, CEO Swiss Life-Gruppe: «Die Resultate des Geschäftsjahrs 2016 zeigen erneut ein erfreuliches Bild. Unsere starke operative Leistung ist Beleg dafür, dass wir unsere Profitabilität in einem anspruchsvollen Umfeld weiter steigern und unsere Pläne im Rahmen der Unternehmensstrategie „Swiss Life 2018“ umsetzen. Unsere kontinuierliche Weiterentwicklung zahlt sich aus.»

Ausbau des Fee-Geschäfts als Hauptgrund für die Ergebnissteigerung

Die Swiss Life-Gruppe hat ihren Reingewinn von CHF 878 Millionen auf CHF 926 Millionen gesteigert (plus 5%). Der bereinigte Betriebsgewinn betrug CHF 1402 Millionen, was ebenfalls einem Plus von 5% entspricht. Das Sparergebnis erreichte mit CHF 804 Millionen praktisch das Vorjahresniveau (CHF 805 Millionen); das Risikoergebnis kam auf CHF 388 Millionen zu stehen (Vorjahr: CHF 398 Millionen). Wiederum sehr erfreulich entwickelte sich das Fee-Ergebnis, das Ergebnis aus dem Gebühren- und Kommissionsgeschäft: Hier kam es zu einer Steigerung um 14% auf CHF 396 Millionen (Vorjahr: CHF 346 Millionen).

Swiss Life erwirtschaftete 2016 laufende direkte Anlageerträge von CHF 4,3 Milliarden (Vorjahr: CHF 4,3 Milliarden). Die Nettokapitalerträge beliefen sich auf CHF 4,8 Milliarden (Vorjahr: CHF 5,2 Milliarden), was zu einer Nettoanlagerendite von 3,3% (Vorjahr: 3,7%) führte. Die starke Anlagerendite ermöglicht es Swiss Life wiederum, Verstärkungen der versicherungstechnischen Rückstellungen von rund CHF 1 Milliarde vorzunehmen, welche die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells unterstützen.

Swiss Life Schweiz steigerte den operativen Gewinn um 7% auf CHF 812 Millionen. Das Fee-Ergebnis trug CHF 12 Millionen bei (Vorjahr: CHF -4 Millionen) und das Risikoergebnis CHF 253 Millionen (Vorjahr: CHF 267 Millionen). Das Sparergebnis kam auf CHF 534 Millionen zu stehen (plus 2%); auch das Kostenergebnis trug positiv zum Ergebnis bei (plus CHF 16 Millionen). In Frankreich erreichte Swiss Life eine Ergebnissteigerung um 2% auf EUR 224 Millionen. Neben dem Sparergebnis von EUR 175 Millionen (plus 8%) entwickelte sich auch das Risikoergebnis mit EUR 90 Millionen (plus 9%) positiv. Das Fee-Ergebnis betrug EUR 39 Millionen (minus 9%). Swiss Life in Deutschland verzeichnete einen Ergebnisbeitrag von EUR 115 Millionen (minus 5%). Dieser wurde getrieben durch das Sparergebnis von EUR 63 Millionen (minus 26%), das Fee-Ergebnis von EUR 57 Millionen (plus 52%) und das Risikoergebnis von EUR 28 Millionen (plus 6%). Swiss Life International weist ein Segmentergebnis von EUR 41 Millionen aus (plus 6%). Haupttreiber hier war das Fee-Ergebnis mit EUR 31 Millionen (plus 6%); das Risikoergebnis steuerte EUR 6 Millionen (minus 2%) und das Sparergebnis EUR 9 Millionen (plus 12%) bei. Swiss Life Asset Managers trug CHF 243 Millionen zum Gruppenergebnis bei. Dies entspricht einer Steigerung um 8%: im Geschäft mit Drittkunden (Third Party Asset Management) plus 19% und im Versicherungsgeschäft (Proprietary Asset Management) plus 4%.

Profitabilität vor Wachstum – Steigerung der verwalteten Vermögen um 10%

Swiss Life weist für 2016 in lokaler Währung einen Prämienrückgang um 9% auf CHF 17,4 Milliarden aus (in Schweizer Franken minus 8%). Dies ist vor allem auf die konsequente Fokussierung auf Profitabilität und Kapitaleffizienz zurückzuführen. Bei den Fee-Erträgen konnte die Gruppe in lokaler Währung um 3% auf CHF 1,4 Milliarden zulegen (in Schweizer Franken plus 5%).

Im Heimmarkt Schweiz kam das Prämienvolumen um 6% auf CHF 9,9 Milliarden zurück. Dies insbesondere aufgrund der anhaltend selektiven Zeichnungspolitik im Unternehmenskundenbereich mit Prämieneinnahmen von insgesamt CHF 8,4 Milliarden (minus 6%). Swiss Life setze ihre Vollsortimenterstrategie im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge erfolgreich fort: Der Neugeschäftsanteil mit teilautonomen Lösungen konnte auf 26% gesteigert und damit mehr als verdoppelt werden (Vorjahr: 11%). Im Privatkundengeschäft erreichte Swiss Life ein Prämienvolumen von CHF 1,5 Milliarden (minus 7%).

In Frankreich verzeichnete Swiss Life einen Prämienrückgang von 3% auf EUR 4,1 Milliarden. Die Qualität der Prämien im Lebensversicherungsbereich war mit einem hohen Anteil an fondsgebundenen Lösungen von 42% weiterhin hoch (Vorjahr: 45%) – doppelt so hoch wie der Markt. Die Fokussierung auf profitables Geschäft und die planmässige Reduzierung des Einmalbeitragsgeschäfts führten in Deutschland zu einem Prämienrückgang von 10% auf EUR 1,2 Milliarden. Das Wachstum im Bereich der Risikoprodukte und modernen Produkte konnte den Rückgang teilweise kompensieren. Swiss Life International verzeichnete aufgrund der weiterhin schwierigen Marktbedingungen einen Prämienrückgang von 31% auf EUR 1,6 Milliarden.

Swiss Life Asset Managers verwaltete per 31. Dezember 2016 insgesamt Vermögen von CHF 204 Milliarden (plus 10%). Im Anlagegeschäft für Drittkunden erzielte Swiss Life Asset Managers einen Nettoneugeldzufluss von CHF 8,5 Milliarden. Damit verwaltete das Unternehmen per Ende 2016 CHF 49,6 Milliarden an Vermögen für Dritte. Davon stammen CHF 1,3 Milliarden aus dem Zukauf von Mayfair Capital im letzten Quartal 2016.

Die verwalteten Vermögen in Immobilien betragen CHF 43,5 Milliarden. Zusätzlich dazu bewirtschaftet Swiss Life CHF 28,8 Milliarden an Immobilien für Dritte. Swiss Life gehört mit insgesamt CHF 72,3 Milliarden verwalteten und bewirtschafteten Immobilien zu den führenden Immobilien-Asset-Managern in Europa.

Markante Fortschritte in der Umsetzung von «Swiss Life 2018»

Zusätzlich zum Fee-Ergebnis und zum Risiko-Ergebnis ist Swiss Life auch bei allen weiteren Zielen von «Swiss Life 2018» gut auf Kurs. Die Effizienzquote im Versicherungsgeschäft verbesserte sich gruppenweit um 3 Basispunkte auf 0,58%. Die operativen Kosten im Versicherungsbereich sanken um 1%, die versicherungstechnischen Reserven stiegen um 3%. Trotz weiter gefallenen Zinsen konnte die Neugeschäftsmarge dank diszipliniertem Margenmanagement und einer verbesserten, kapitaleffizienteren Zusammensetzung des Neugeschäfts auf 2,1% (Vorjahr: 1,7%) ausgebaut werden. Der Wert des Neugeschäfts stieg von CHF 268 Millionen auf CHF 296 Millionen (plus 10%). Swiss Life erreichte 2016 eine bereinigte Eigenkapitalrendite von 9,6% (Vorjahr: 9,7%), die damit erneut am oberen Ende der Zielambition von 8 bis 10% zu liegen kam. Der Cash-Transfer an die Swiss Life Holding konnte auf CHF 598 Millionen gesteigert werden (Vorjahr: CHF 411 Millionen). Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital betrug CHF 13,7 Milliarden (plus 12%). Swiss Life geht per 1. Januar 2017 basierend auf dem mit Auflagen genehmigten internen Modell von einer SST-Quote von rund 160% aus.

Führungswechsel in Deutschland – Jörg Arnold wird neuer CEO

Jörg Arnold wird per 1. Juli 2017 neuer CEO Deutschland und Mitglied der Konzernleitung der Swiss Life-Gruppe. Er löst Markus Leibundgut ab, der auf 1. April 2017 zum CEO Swiss Life Schweiz ernannt worden ist.

Jörg Arnold ist heute bei der AXA-Gruppe in Paris Global Head of Savings, Retirement & Distribution innerhalb der für das weltweite Lebensversicherungsgeschäft zuständigen Global Business Line Life & Savings. Er ist 52 Jahre alt und blickt auf eine über 25-jährige Karriere in der Versicherungsindustrie zurück – mitunter innerhalb der AXA-Gruppe als Mitglied des Vorstandes und als Vertriebsverantwortlicher der Deutsche Ärzteversicherung AG (2001-2009) und von 2010 bis 2013 als deren Vorstandsvorsitzender.

Patrick Frost, CEO Swiss Life-Gruppe: «Mit Jörg Arnold konnten wir eine Führungspersönlichkeit für uns gewinnen, die mit ihrer breiten Erfahrung bezüglich Beratung, Vertrieb und Produktentwicklung wertvolle Impulse setzen kann.»

Erhöhung der Dividende auf CHF 11 je Aktie

Der Verwaltungsrat wird den Aktionären anlässlich der Generalversammlung vom 25. April 2017 eine Erhöhung der Dividende in Form einer verrechnungssteuerfreien Ausschüttung aus der Kapitaleinlagereserve von CHF 11.00 je Aktie vorschlagen (Vorjahr: CHF 8.50).

Nomination in den Verwaltungsrat

Auf die kommende Generalversammlung hin scheidet Wolf Becke (1947) altershalber aus dem Verwaltungsrat von Swiss Life aus. Neu wird den Aktionären Stefan Loacker (1969) zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Mit Stefan Loacker als langjährigem CEO der Helvetia-Gruppe gewinnt Swiss Life für den Verwaltungsrat einen erfahrenen, profunden Kenner der Versicherungswirtschaft.

Telekonferenz für Investoren und Analysten

Heute um 9 Uhr (MEZ) findet für Finanzanalysten und Investoren eine Telefonkonferenz mit Patrick Frost, Group CEO, und Thomas Buess, Group CFO, in englischer Sprache statt.

Einwahlnummern:

 

Europa:

+41 (0) 58 310 50 00

UK:

+44 (0) 203 059 58 62

USA:

+1 (1) 631 570 56 13

 

Telefonkonferenz für Medienschaffende

Für Medienschaffende findet heute um 11 Uhr (MEZ) eine Telefonkonferenz mit Patrick Frost, Group CEO, und Thomas Buess, Group CFO, in deutscher Sprache statt.

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Auf der Website www.swisslife.com ist für beide Konferenzen ein Audio Webcast abrufbar. Bitte wählen Sie sich zehn Minuten vor Beginn der Konferenz ein.

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Die Swiss Life-Gruppe ist ein führender europäischer Anbieter von umfassenden Vorsorge- und Finanzlösungen. In den Kernmärkten Schweiz, Frankreich und Deutschland bietet Swiss Life über eigene Agenten sowie Vertriebspartner wie Makler und Banken ihren Privat- und Firmenkunden eine umfassende und individuelle Beratung sowie eine breite Auswahl an eigenen und Partnerprodukten an.

Die Beraterinnen und Berater von Swiss Life Select, Tecis, Horbach, Deutsche Proventus und Chase de Vere wählen anhand des Best-Select-Ansatzes die für ihre Kunden passenden Produkte am Markt aus. Swiss Life Asset Managers öffnet institutionellen und privaten Anlegern den Zugang zu Anlage- und Vermögensverwaltungslösungen. Swiss Life unterstützt multinationale Unternehmen mit Personalvorsorgelösungen und vermögende Privatkunden mit strukturierten Vorsorgeprodukten.

Die Swiss Life Holding AG mit Sitz in Zürich geht auf die 1857 gegründete Schweizerische Rentenanstalt zurück. Die Aktie der Swiss Life Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange kotiert (SLHN). Zur Swiss Life-Gruppe gehören auch die Tochtergesellschaften Livit, Corpus Sireo und Mayfair Capital. Die Gruppe beschäftigt rund 7800 Mitarbeitende und rund 4800 lizenzierte Finanzberaterinnen und -berater.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Publikation enthält spezifische in die Zukunft gerichtete Aussagen, wie etwa Aussagen, die die Begriffe «glauben», «voraussetzen», «erwarten» oder ähnliche Begriffe enthalten. Solche in die Zukunft gerichtete Aussagen können naturgemäss mit bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und weiteren wichtigen Faktoren verbunden sein. Diese können dazu führen, dass die Ergebnisse, Entwicklungen und Erwartungen von Swiss Life deutlich von denjenigen abweichen, die explizit oder implizit in den vorliegenden, zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben werden. Angesichts dieser Ungewissheiten wird der Leser darauf hingewiesen, dass es sich bei diesen Aussagen lediglich um Prognosen handelt, die nicht überbewertet werden sollten. Weder Swiss Life noch ihre Verwaltungsräte, Geschäftsführer, Führungskräfte, Mitarbeitenden oder externen Berater oder andere Personen, die mit Swiss Life verbunden sind oder in einem anderweitigen Verhältnis zu ihr stehen, geben ausdrückliche oder implizite Zusicherungen oder Gewährleistungen bezüglich der Richtigkeit oder Vollständigkeit der in dieser Publikation enthaltenen Angaben. Swiss Life und die genannten Personen haften in keinem Fall für Verluste, die sich direkt oder indirekt aus der Weiterverwendung der vorliegenden Angaben ergeben. Ausserdem ist Swiss Life nicht verpflichtet, diese in die Zukunft gerichteten Aussagen zu aktualisieren oder zu verändern oder sie an neue Informationen, zukünftige Ereignisse, Entwicklungen oder Ähnliches anzupassen.

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