Betriebsökologie

Swiss Life setzt im eigenen Betrieb und als Immobilieneigentümerin auf Energiesparmassnahmen, erneuerbare Energien und aktives Umweltmanagement.

Ziele der Betriebsökologie

  • Energieeffizienz kontinuierlich verbessern.
  • Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Unternehmen gleichermassen fördern und aufeinander abstimmen.
  • Die Mitarbeitenden zu einem sparsamen Umgang mit Ressourcen anleiten und unterstützen, um das Umweltbewusstsein im Geschäftsalltag zu stärken.
  • Swiss Life in der Schweiz verpflichtet sich als Mitglied des Energie-Modells-Zürich, die Energieeffizienz am Standort Zürich bis 2020 jährlich um mindestens 1.87% zu steigern. Bis 2020 wird dadurch eine Effizienzsteigerung von insgesamt 15% anvisiert. In den vergangenen Jahren lag die jährliche Zielvorgabe mit 1,5% etwas tiefer. Diese Zielvorgabe wurde von Swiss Life stets erfüllt oder sogar übertroffen.
  • Die Betriebsgebäude von Swiss Life in der Schweiz beziehen seit 2006 den Strom zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen. Damit reduzierte das Unternehmen die jährlichen THG-Emissionen um über 1300 t.
  • Seit Winter 2013/14 werden die Räumlichkeiten im Gebäude des Swiss Life-Hauptsitzes in Zürich-Enge mit Seewasser geheizt. Bei sehr kalten Temperaturen wird zusätzlich mit Gas geheizt. Auf Ölheizungen wird verzichtet.
  • Im Swiss Life Hauptsitz wird seit Winter 2014/15 zudem das Brauchwarmwasser mittels einer Wärmepumpe sowie Seewasser aufbereitet und erwärmt.
  • Am Hauptsitz in Zürich sind alle sanitären Einrichtungen mit wassersparenden Installationen ausgestattet. Damit spart Swiss Life in der Schweiz jährlich rund drei Millionen Liter Wasser. Zudem wird bereits seit 1999 teilweise Regenwasser für die sanitären Anlagen eingesetzt, was sich ebenfalls positiv im Wasserverbrauch niederschlägt.
  • 2014 wurden die Computer und teilweise auch die Bildschirme sämtlicher Innendienstmitarbeitenden an den Standorten in Zürich ausgetauscht. Durch die Umstellung auf moderne Geräte erfolgt eine jährliche Stromeinsparung von 284‘000 kWh.
  • Swiss Life fördert das Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln und beteiligt sich mit einem finanziellen Beitrag an den Abonnementskosten der Mitarbeitenden. Zudem setzt das Unternehmen auf Videoconferencing in der Zusammenarbeit mit den einzelnen Marktdivisionen, um Geschäftsreisen zu reduzieren.

  • Swiss Life ist an den Standorten München und Hannover bereits mehrfach mit dem ÖKOPROFIT-Siegel für aussergewöhnliches Engagement beim betrieblichen Umweltschutz auszeichnet worden. Das Siegel würdigt die Anstrengungen von Swiss Life Deutschland in Sachen CO2-Reduktion und Ressourcenschonung.
  • Das Versicherungsgeschäft in Deutschland wird von Garching bei München aus geleitet. Der Strom für den dortigen Standort stammt vollständig aus erneuerbaren Energiequellen. Bereits seit Januar 2010 garantiert ein regionaler Betreiber von Wasserkraftwerken die Belieferung mit Ökostrom. Damit reduziert die Niederlassung den CO2-Ausstoss pro Jahr um rund 1.400 Tonnen. Der TÜV Süd hat den Energiebetreiber zertifiziert und garantiert, dass die eingesparten Emissionen nicht durch den Handel von Emissionsrechten an anderer Stelle freigesetzt werden.
  • Mitte 2014 bezog Swiss Life einen Neubau in Garching, bei dem die Aspekte Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine grosse Rolle spielten. Sowohl die Bauphase als auch der spätere Betrieb wurden unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte geplant, etwa mit Blick auf die Auswahl der verwendeten Materialien. Allein durch die Verwendung von LED-Leuchten in den Büros werden gegenüber normalen Leuchtstoffröhren jährlich rund 375.000 kWh eingespart. Das Gebäude wurde mit dem Zertifikat „DGNB Gold“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen ausgezeichnet.
  • Am Standort Hannover realisiert Swiss Life kontinuierlich Verbesserungen durch Investitionen in die gebäudetechnischen Anlagen, beispielsweise in die Nachrüstung von Wärmerückgewinnungstechnik in Lüftungsanlagen und den Einsatz von LED-Leuchten. Durch den Ende 2013 erfolgten Einbau eines Blockheizkraftwerks verringert sich der CO2-Ausstoss jährlich um bis zu 435 Tonnen. Swiss Life Deutschland ist im Netzwerk der Klima-Allianz der Stadt Hannover vertreten.
  • Im Versicherungsgeschäft ersetzt Swiss Life in Deutschland konventionelle Briefe zunehmend durch den elektronischen Austausch von Informationen, beispielsweise per E-Mail. Dadurch spart das Unternehmen rund 900.000 Blatt Papier pro Jahr.

Swiss Life hat in Frankreich einen neuen Ansatz zur Entwicklung der Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit lanciert. Ein Hauptziel ist die Umweltperformance. Folgende Initiativen sind erfolgreich umgesetzt worden:

  • Wechsel auf ein papierloses System:
    Swiss Life Frankreich betreibt ein Entmaterialisierungsprogramm, bei dem die Erstellung von Unterlagen in Papierform für interne und externe Kommunikationszwecke reduziert wird.
  • Abfallverarbeitung und Überwachung des Energieverbrauchs:
    Alle Standorte in Frankreich verfügen über Abfallsortierungsstellen. Im Jahr 2015 wurden 74 Tonnen Abfallpapier rezykliert, in Roubaix auch Batterien, Dosen, Glas- und Plastikflaschen, Neonglühbirnen sowie Kleider.
    Zudem wird der Energieverbrauch reduziert. Dank neuen Servern beträgt der monatliche Energieverbrauch zurzeit rund 42'000 kWh im Vergleich zu 88'000 kWh vor Projektbeginn.
  • Umweltinformationskampagnen:
    Seit 2008 hat Swiss Life Frankreich verschiedene Events (Online-Quiz, Konferenzen, Ausstellungen, Sensibilisierungskampagnen) durchgeführt, um die Mitarbeitenden auf die Dringlichkeit der Umweltbelastungsreduzierung aufmerksam zu machen.

Swiss Life Frankreich veröffentlicht seit 2015 jährlich einen Corporate Responsibility-Bericht.

Umweltkennzahlen (VfU)

Swiss Lifes Fachstelle für Umweltmanagement stellt seit 2008 jährlich die wichtigsten Umweltkennzahlen des Konzerns zusammen.

In dieser Aufstellung, nach dem Standard des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Banken, Sparkassen und Versicherungen (VfU), werden Daten zu Strom, Wärme, Verkehr, Papier, Wasser und Entsorgung erhoben, analysiert und Verbesserungsmassnahmen abgeleitet.